ERASMUS Programm, Strand

Ausbildung mit Auslandserfahrung

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Jan Leitenberger und das ERASMUS Programm

Vier Wochen lang unterwegs in einer fremden Stadt, in einem fremden Land, umgeben von fremden Menschen und einer fremden Sprache – das klingt nach Herausforderung. Dieser Herausforderung hat sich einer freiwillig gestellt und es keine Sekunde bereut: Jan Leitenberger, Auszubildender zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel bei Kunzmann.

Der Zwanzigjährige hat etwas gewagt und viel gewonnen – einfach, indem er am Förderprogramm der Europäischen Union ERASMUS teilnahm. Dadurch erhielt er die Möglichkeit, vier Wochen lang sein Englisch zu verbessern, ein neues Land und Menschen verschiedenster Kulturen kennenzulernen und schlichtweg, wie er selbst sagt, seinen Horizont zu erweitern.

Grünes Licht dank guter Leistungen

Angefangen hatte alles an seiner Berufsschule Aschaffenburg II, die das Projekt gemeinsam mit dem Verein Arbeit und Leben e.V. anbietet. Im Januar erfuhr Jan Leitenberger schließlich durch den Betreuungslehrer der Berufsschule von der Möglichkeit am Programm teilzunehmen. Kurzerhand checkte er seine Chancen mit Kunzmann Ausbildungsleiterin Petra Bechtel und auch mit seinen Berufsschullehrern ab. Die gaben aufgrund seiner guten Leistungen allesamt grünes Licht – und Jan schickte seine Bewerbung los. Wenig später erhielt er die Zusage für seine Teilnahme am Austauschprogramm.

Das ERASMUS Programm

Ziele des Programms sind die interkulturelle Zusammenarbeit und eine bessere Völkerverständigung. Wer mitmachen will, sollte einen beruflichen Schwerpunkt sowie Interesse an der Verbesserung seiner Fremdsprachenkenntnisse haben. Das Programm bietet Auszubildenden und Studierenden über das Programm ERASMUS+ sogar die Möglichkeit einer 12-monatigen Förderung. Und: Interessierte können sich für beinahe alle Länder Europas entscheiden. Das Mindestalter zur Teilnahme liegt bei 18 Jahren.

Spannender Input

Die große Reise führte Jan Leitenberger schließlich in die englische Küstenstadt Bournemouth. Dort teilte er sich ein Zimmer mit einem chinesischen Mitbewohner, zu dem er übrigens auch heute noch Kontakt hat. Der Unterricht an der Sprachschule in Bournemouth beinhaltete, neben drei Stunden Fremdsprachenunterricht täglich, auch insgesamt 30 Stunden Projektarbeit. Hier entschied sich Jan für eine Präsentation zu „seinem“ Autohaus Kunzmann, zu Daimler sowie zum Thema Corporate Identity. Darüber hinaus bot die Sprachschule auch jede Menge Sport- und Freizeitaktivitäten an, die Jan mit seinen neu gewonnenen Kollegen aus der Gruppe sehr gerne wahrnahm. Dass er als Fußballfan zudem ein Spiel des AFC Bournemouth besuchte, gehörte für Jan schon beinahe zum Pflichtprogramm.

Jede Menge positive Erfahrungen

Eine aufregende Zeit liegt also hinter ihm. Eine Zeit, in der er mit Menschen anderer Nationen zusammenlebte und arbeitete, in der er seine Fähigkeiten in Englischkonversation aufpolierte, in der er tolle Abende mit seiner Gruppe „zelebrierte“ und allwöchentlich sogar ein Feuerwerk zu sehen bekam. Was Jan ebenfalls unter seinen positiven Eindrücken verbucht, ist die Unterstützung, die er von seinem Arbeitgeber erfuhr. Der nämlich stellte ihn zwei der insgesamt vier Wochen frei und zeigte großes Interesse am Projekt.

Und Jan – Dein Fazit?

„Das Projekt war eine sehr gute Möglichkeit mein Englisch zu verbessern, neue Leute kennenzulernen, ein wenig Urlaub zu machen und zugleich etwas wirklich Sinnvolles zu tun. Alles in allem war es eine wertvolle Erfahrung, die mich weitergebracht hat. Ich bin froh, diesen Schritt gewagt zu haben und kann nur jedem empfehlen, es auch zu versuchen.“

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