Mehr Sicherheit im Straßenverkehr dank Dank „RDKS“!

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Reifendruck Kontrollsystem ist Pflicht bei Zulassung

Der November bringt für Autofahrer eine wichtige Neuerung, denn ab sofort müssen Pkw sowie Wohnmobile bei ihrer Erstzulassung innerhalb der EU über ein Reifendruck Kontrollsystem – kurz RDKS – verfügen. Diese Regelung gilt nur für Neuwagen und eine RDKS-Nachrüstung von älteren Fahrzeugen ist nicht notwendig.

RDKS – Direkt oder indirekt ?

Laut EU-Verordnung muss nun bei der Herstellung eines Fahrzeuges ein direktes oder indirektes RDKS integriert sein. Das Gesetz gibt zudem die Eigenschaften, welche das Reifendruck Kontrollsystem besitzen muss, vor:

  • Warnung bei Druckverlust einzelner Reifen (innerhalb von 10 Minuten)
  • Warnung bei Druckverlust aller vier Reifen (plötzlicher und schleichender Verlust)
  • Feststellung des Druckverlust bei Geschwindigkeiten von 40 km/h bis zur maximalen Fahrleistung des Pkw
  • Bei der Datenübertragung müssen 434 MHz gewährleistet sein

Während der Reifendruck beim indirekten RDKS über die vorhandenen Systeme ESP/ABS ermittelt wird, nutzt die direkte Variante bei der Überwachung Sensoren, welche an jedem einzelnen Reifen befestigt sind. Hierüber lässt sich auch die Temperatur messen und alle erfassten Daten werden via Funk an einen zentralen Empfänger gesendet. Das indirekte Reifendruck Kontrollsystem ist gegenüber dem direkten RDKS um einiges ungenauer und weniger komfortabel.

 

Mehr Sicherheit im Straßenverkehr

RDKS soll künftig nicht nur die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen und die Unfallgefahren vermindern, sondern neben Spriteinsparungen auch den Reifenverschleiß reduzieren.

 

Haben Sie Fragen zu RDKS? Ihr kompetentes Kunzmann-Team hilft Ihnen an neun Standorten im Rhein-Main-Gebiet oder unter der Telefonnummer 06021 / 361 11 – 777 gerne weiter.

 

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