Interview mit Daniel Josten

Vom Chef zum Praktikant. Und zurück.

Interview mit Daniel Josten

Daniel Josten, seit 2008 Geschäftsführer des Traditionsunternehmens Josten-Transporte, absolvierte 2016 ein Praktikum in unserem Kunzmann Servicecenter in Stockstadt. Ein 37-jähriger Familienvater und Geschäftsführer als Praktikant? Klingt komisch, macht aber Sinn. Warum? Das verrät er uns im Interview.

Wie kam es denn dazu, dass Sie ein Praktikum im Lkw-Werkstattbereich des Autohauses Kunzmann absolvieren wollten?

Daniel Josten: In unserem Tagesgeschäft sind wir auf gut gewartete Fahrzeuge angewiesen. Da es keine Leihfahrzeuge gibt, sind Ausfälle bei Kranfahrzeugen nahezu nicht zu kompensieren. Gerade deshalb war es mir an der Stelle besonders wichtig, noch bessere Einblicke in Abläufe zu bekommen – den Blick hinter die Kulissen der anderen Seite. Und somit das Verständnis, was alle Beteiligten tun können, um ungeplante Werkstattaufenthalte möglichst zu verhindern bzw. zu verkürzen.

Warum ausgerechnet bei Kunzmann?

Daniel Josten: Weil wir seit über 30 Jahren sehr gut und vertrauensvoll mit dem Hause Kunzmann zusammenarbeiten. Natürlich spielen da auch Aspekte wie Größe eine Rolle. Eine Werkstatt wie diese, die unter anderem auch Kranwagen repariert, findet sich selbstverständlich nicht an jeder Ecke. Und weil unser Fuhrpark großenteils aus Fahrzeugen von Mercedes-Benz besteht, kam für mich keine andere „Praktikumsstelle“ in Frage. Ganz unabhängig von der Flexibilität Kunzmanns, sich auf ein solches „Experiment“ mit mir einzulassen (grinst).

Plötzlich Praktikant – war das nicht eigenartig?

Daniel Josten: Nein, es war ja mein Wunsch: keine Sonderbehandlung! Ich wurde in der Werkstatt nur als Praktikant vorgestellt und entsprechend eingesetzt, d. h. Werkzeugwagen schieben, den Arbeitsplatz reinigen etc. Erst am dritten Tag wurde ich „enttarnt“. (lacht) Zum Glück, ich wollte ja möglichst realistische Eindrücke mitnehmen.

Und wurden Ihre Erwartungen erfüllt?

Daniel Josten: Mit einem Wort: Ja! Mein Werkstattpraktikum dauerte zwar nur eine Woche – in dieser kurzen Zeit erhält man allenfalls einen groben Einblick in die tägliche Arbeit. Aber ich kann die Prozesse jetzt zumindest besser einschätzen: von der Annahme bis zur Reparatur und Auslieferung.

Ihr Fazit?

Daniel Josten: Da gab es viele. Eines, was ich an dieser Stelle jedoch hervorheben möchte: Das Vertrauen wurde weiter bestärkt. Ich weiß auch weiterhin, dass unsere Fahrzeuge wortwörtlich in besten Händen sind. Und das liegt nicht zuletzt an einem tollen Team. Vielen Dank dafür!

Wir bedanken uns für das Interview!

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