Eine Reise wie diese beginnt lange vor dem ersten Mikrofon. Mit Vorfreude. Mit Neugier. Und mit der Frage, was einen eigentlich erwartet.
Spätestens beim ersten Blick auf das Podcast-Set beim Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland in der Mühlenstraße war klar: Das hier ist mehr als ein gewöhnlicher Produktionstag.
"Da wurde mir bewusst, wie besonders dieser Tag eigentlich ist. Überall standen Kameras, Lichter, Mikrofone und weitere Technik, und man hat direkt gemerkt, wie viel Planung und Vorbereitung hinter einem solchen Drehtag steckt." - Lea
Für andere wurde dieser Moment bereits bei der Ankunft greifbar. Kaum aus dem Zug gestiegen, ging es weiter ins Hotel, zum nächsten Programmpunkt, zum nächsten Termin. Berlin wartete nicht - und die Tage waren von Anfang an dicht getaktet.
"Von da an ging es ohne Pause von Programmpunkt zu Programmpunkt, wobei man alle Eindrücke gar nicht sofort verarbeiten konnte... man hat sich gefühlt, als wäre man ein Filmstar." - Lars, Ausbildung als Automobilkaufmann
Vor einem Mikrofon über die eigene Ausbildung sprechen - und dabei von Kameras begleitet werden: Das klingt zunächst nach einer Situation, in der Nervosität vorprogrammiert ist. Doch sobald die Gespräche begannen, veränderte sich die Atmosphäre. Aus der Aufnahmesituation wurde ein Austausch. Aus vorbereiteten Fragen wurden persönliche Geschichten. Und aus dem Mikrofon, das anfangs noch ungewohnt in der Hand lag, wurde ein ganz nebensächlicher Teil des Gesprächs. "Als es so weit war, hat es sich nach einem ganz normalen Gespräch angefühlt, als würde ich die Geschichte meinen Freunden erzählen" , beschreibt Lars die anfängliche Gesprächssituation. Auch die Gedanken, die sich vorher noch um die perfekte Antwort oder richtige Stimme drehten, waren plötzlich verschwunden.
"Die Zeit verging unglaublich schnell und es gab so viel zu erzählen, dass ich irgendwann das Mikrofon und die Kameras einfach ausgeblendet habe." - Lea
Genau darin liegt die Idee hinter "Talk to Drive": nicht perfekt inszenierte Antworten, sondern echte Erfahrungen. Geschichten aus dem ersten Lehrjahr, persönliche Eindrücke, Fragen und Erkenntnisse - erzählt von denen, die Ausbildung gerade selbst erleben.
Auch Emilia erlebte diesen Wandel vom ungewohnten Aufnahmesetting zum persönlichen Gespräch: "Man redet einfach normal miteinander und dann fühlt es sich auch nicht mehr wie eine Aufnahmesituation an." Und wer sich ohnehin gerne vor der Kamera bewegt, entdeckt in einer solchen Produktion vielleicht sogar eine ganz neue Seite an sich - wie Leni: "Ich fand es toll, auch einmal aus meiner Komfortzone herauszukommen und neue Dinge auszuprobieren. Gleichzeitig habe ich gemerkt, wie viel Spaß mir das Ganze eigentlich macht."
Ein fertiger Podcast wirkt leicht. Ein Gespräch, ein paar Kameras, ein Schnitt - fertig. Doch hinter wenigen Minuten fertigem Content steckt weit mehr. Die Produktion gab den Azubis deshalb nicht nur die Möglichkeit, selbst vor der Kamera zu stehen, sondern auch einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Wie entstehen Ideen? Wer kümmert sich um Kamera, Ton und Licht? Was passiert mit dem Material nach dem Dreh? Gerade dieser Blick hinter die Kulissen blieb in Erinnerung.
"Man sieht am Ende nur das fertige Ergebnis, aber wie viel Arbeit, Zeit und Menschen dahinterstecken, bekommt man als Zuschauer eigentlich überhaupt nicht mit." - Leni, Ausbildung als Kauffrau für Marketingkommunikation
Auch Social-Media-Formate öffneten einen anderen Blick auf die Produktion. Reels, TikToks, Quizze und spontane Fragen sorgten für Abwechslung zwischen den Podcast-Aufnahmen. Die Atmosphäre war dabei weniger Studio als Spielwiese: ausprobieren, spontan reagieren, lachen - und zwischendurch immer wieder etwas Neues wagen.
"Es war interessant zu sehen, wie der Alltag und die Ausbildung in anderen Autohäusern ablaufen und welche Aufgaben, aber auch welche positiven und negativen Erfahrungen sie dort machen." -Emilia, Ausbildung als Kauffrau für Marketingkommunikation
Der Austausch öffnete den Blick über den eigenen Ausbildungsalltag hinaus. Gespräche entstanden - manche spontan, manche überraschend tiefgründig. Man lernte Menschen kennen, die auf den ersten Blick ganz anders schienen und bei genauerem Hinsehen doch viele ähnliche Erfahrungen teilten. "Man schätzt Menschen im Leben manchmal viel zu schnell falsch ein, anstatt sich einfach darauf einzulassen, sie kennenzulernen und sich überraschen zu lassen."
"Besonders schön war der Blick auf die Spree bei Sonnenuntergang. Das war einfach beeindruckend und ein Moment, den ich so schnell nicht vergessen werde." - Leni