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Kunzmann Auszubildende Emilia Sauer

Emilia Sauer im Interview

„Talk to Drive“ – Drei Tage Berlin, vier persönliche Eindrücke

Was war dein erster Gedanke, als du erfahren hast, dass du bei "Talk to Drive" in Berlin dabei sein wirst?

Als ich damals die Mail zum "Casting" bekommen habe, war zunächst nur davon die Rede, dass wir Sprachnachrichten zu verschiedenen Themen rund um die Ausbildung einschicken können, die später für die Podcast-Folgen zusammengeschnitten werden. Ich dachte mir direkt: Warum nicht einfach das teilen, was meinen Alltag ausmacht und was ich selbst vor Beginn meiner Ausbildung gerne gewusst hätte? Für mich war das eine gute Chance und ich habe mich gefreut, überhaupt dafür ausgewählt worden zu sein.
Als dann ein paar Monate später die Info kam, dass wir tatsächlich nach Berlin eingeladen werden, war ich echt überrascht und habe mich riesig gefreut. Ich dachte mir: wer bekommt schon im ersten Lehrjahr die Chance, zu Mercedes-Benz nach Berlin eingeladen zu werden und dort einen Podcast aufzunehmen? Ich habe gehofft, dass es funktioniert. Wir haben dann auch immer wieder nachgefragt und nicht lockergelassen, bis wir endlich alle festen Infos hatten und wussten: Es findet wirklich statt!


Mit welchen Erwartungen bist du nach Berlin gefahren - und wie war es dann tatsächlich?

Meine Erwartungen waren ziemlich offen. Ich hatte vorher noch nie einen Podcast aufgenommen und schon gar nicht so offen über meine Erfahrungen aus der Ausbildung gesprochen - mit dem Wissen, dass das am Ende viele Menschen hören und meine Geschichten kennenlernen werden. Gleichzeitig habe ich mich genau auf diese Herausforderung gefreut.
Dazu kam, dass ich allein nach Berlin gefahren bin und dort außer den Azubis aus unserem Betrieb noch niemanden kannte. Wir hatten zwar einen groben Ablaufplan und natürlich schon eine riesige Vorfreude, aber wie es dann tatsächlich werden würde, konnte ich mir vorher nicht wirklich vorstellen. Im Nachhinein war es dann nochmal viel aufregender und schöner, als ich erwartet hatte. Ich bin auf jeden Fall positiv überrascht und vor allem sehr dankbar für die ganzen Erfahrungen. Für mich war es eine gute Gelegenheit, mich einfach zu trauen und Dinge zu machen, die ich vorher noch nicht gemacht hatte. Und genau das kann einem am Ende auch keiner mehr nehmen. Ich glaube, dass mich die drei Tage auf jeden Fall ein Stück weitergebracht haben.

Berlin & Podcast

Was war dein persönlicher "Jetzt sind wir wirklich hier!"-Moment?

Ich glaube, so richtig bewusst wurde es mir, als wir vom Bahnhof abgeholt wurden, ins Hotel gebracht wurden und wir uns alle zum ersten Mal gesehen haben. Unser Hotel war direkt am Alexanderplatz, sodass wir sogar einen richtig guten Blick auf den Fernsehturm hatten. Danach sind wir gemeinsam zum Humboldt Forum gelaufen und haben dabei schon einiges über Berlin erzählt bekommen.
Aber der eigentliche „Jetzt sind wir wirklich hier!“-Moment kam für mich, als plötzlich überall Kameras um uns herum waren. Wir wurden die ganzen Tage begleitet, gefilmt und fotografiert – teilweise einfach beim Laufen, beim Anschauen von etwas oder während ganz normaler Situationen. Das ist man nicht gewohnt.
Da wurde mir dann schon bewusst: Okay, jetzt geht es wirklich los. Das hier wird nicht nur ein Ausflug nach Berlin, sondern wir erleben gerade etwas, das später ganz viele Menschen sehen werden – und sie werden auch mich dabei sehen. Das war schon ein besonderes Gefühl und gleichzeitig auch ein bisschen ungewohnt.

Wie war das für dich, plötzlich vor einem Mikrofon zu sitzen und über deine Ausbildung zu sprechen?

Am Anfang war es schon etwas ungewohnt. Man denkt erstmal darüber nach, wie man das Mikrofon überhaupt richtig hält und merkt natürlich auch, dass man dabei gefilmt wird. Allerdings war es für mich nicht komplett neu, weil wir vor dem Podcast schon einige Content-Drehs hatten, bei denen ich ebenfalls ein Mikrofon getragen habe. Trotzdem ist so ein professionelles Podcast-Mikrofon natürlich nochmal etwas anderes.
Aber als ich dann mit Jacob ins Gespräch gekommen bin, hat man das irgendwann einfach ausgeblendet. Man hat sich auf das Gespräch konzentriert und irgendwann gar nicht mehr gemerkt, dass man überhaupt ein Mikrofon in der Hand hält oder Kameras um einen herum sind. Man redet einfach normal miteinander und dann fühlt es sich auch nicht mehr wie eine Aufnahmesituation an. Das hat es für mich sehr viel leichter gemacht und ich konnte mich einfach auf das Gespräch und meine Erfahrungen aus der Ausbildung konzentrieren.

Gab es einen Moment, in dem du gemerkt hast: "Das ist gerade etwas ganz Besonderes"?

Einen einzelnen Moment könnte ich gar nicht nennen, weil für mich eigentlich die ganzen drei Tage etwas Besonderes waren. Allein die Chance zu bekommen, bei „Talk to Drive“ dabei zu sein und nach Berlin zu fahren, war schon etwas Besonderes. Dann dort vor Mikrofonen und Kameras einen Podcast aufzunehmen und das Ganze bei Mercedes-Benz zu erleben – damit hatte ich vorher so gar keine Erfahrung. Gleichzeitig konnten wir nebenbei noch etwas von Berlin sehen und die Stadt kennenlernen. Wenn ich so darüber nachdenke, war eigentlich die ganze Reise ein besonderes Erlebnis und eine Chance, die man nicht jeden Tag bekommt.

Was hat dir bei der Podcast- und Social-Media-Produktion besonders Spaß gemacht? Gab es etwas, das dich überrascht hat?

Besonders Spaß gemacht hat mir, die ganzen neuen Leute kennenzulernen – sowohl die anderen Azubis als auch die Leute vor Ort, die uns begleitet haben. Ich fand es echt schön, dass wir uns untereinander direkt so gut verstanden haben, obwohl wir uns vorher teilweise noch gar nicht kannten. Dadurch haben auch die Content-Drehs richtig Spaß gemacht. Zum Beispiel die Quizze, die wir in Teams gemacht haben, waren einfach lustig und eine gute Abwechslung. Überrascht hat mich tatsächlich genau das: wie gut man sich mit so vielen neuen Leuten direkt verstehen kann und wie schnell daraus eine richtig gute Gruppe geworden ist.

Dein persönlicher Rückblick

Was war dein ganz persönlicher Lieblingsmoment der drei Tage?

Mein persönlicher Lieblingsmoment war die gemeinsame Floßfahrt auf der Spree am zweiten Abend nach unserem Produktionstag. Nach dem ganzen Tag mit Podcast- und Content-Produktion war es schön, einfach mal gemeinsam abzuschalten und Berlin vom Wasser aus zu entdecken. Es lief Musik, es wurde gegrillt und wir konnten dabei richtig viel von Berlin sehen. Besonders schön fand ich auch, dass wir als Gruppe dort so eine gute Zeit hatten und uns alle so gut verstanden haben. Die Floßfahrt war für mich deshalb auf jeden Fall eines der Highlights der drei Tage.

Gab es einen Moment, bei dem du über dich selbst hinausgewachsen bist?

Ich glaube, ich bin vor allem dadurch über mich hinausgewachsen, dass ich mich einfach auf die ganzen neuen Situationen eingelassen habe. Bei den Content-Drehs stand man plötzlich vor der Kamera und wusste vorher gar nicht genau, was auf einen zukommt. Trotzdem habe ich einfach mitgemacht und mich darauf eingelassen. Auch bei der Podcast-Aufnahme in der V-Klasse war es etwas Besonderes, vor den Mikrofonen über meine Erfahrungen aus meinem ersten Lehrjahr zu sprechen. Gerade weil ich vorher nicht wusste, wie das Ganze ablaufen wird, war es schön zu merken, dass ich mich einfach darauf einlassen und meine Erfahrungen offen teilen kann.

Was hast du von den anderen teilnehmenden Azubis mitgenommen?

Ich habe vor allem die Erfahrungen der anderen Azubis mitgenommen. Es war interessant zu sehen, wie der Alltag und die Ausbildung in anderen Autohäusern ablaufen und welche Aufgaben, aber auch welche positiven und negativen Erfahrungen sie dort machen. Besonders spannend fand ich, dass wir bei den Podcast-Aufnahmen auch bei den anderen dabei sein durften und zuhören konnten. So hat man nochmal andere Einblicke bekommen und konnte sich auch ein bisschen mit den eigenen Erfahrungen vergleichen. Ich fand diesen Austausch untereinander deshalb echt interessant und habe einiges daraus mitgenommen.

Wenn du die drei Tage mit drei Worten beschreiben müsstest: Welche wären das?

Spannend, besonders und lustig. Ich glaube, die drei Worte beschreiben die drei Tage eigentlich ziemlich gut.

Redaktionsteam Ausbildung

Ihr seid jetzt das Redaktionsteam Ausbildung bei Kunzmann. Was bedeutet das für dich persönlich?

Für mich bedeutet es vor allem, dass wir anderen einen Einblick in unsere Ausbildung und in verschiedene Veranstaltungen geben können. Ob Events, Lehrgänge oder andere Aktionen – wir können unsere Erfahrungen und Eindrücke teilen und so auch Mitarbeiter, andere Azubis und Interessierte mitnehmen, die vielleicht selbst nicht dabei sein konnten. Ich finde es schön, dass wir dadurch zeigen können, was während der Ausbildung bei Kunzmann alles passiert und welche Möglichkeiten man bekommt.

Welche Themen oder Geschichten aus dem Azubi-Alltag möchtest du künftig stärker sichtbar machen?

Ich würde auf jeden Fall gerne mehr von den Events und Aktionen zeigen, die zum Azubi-Alltag dazugehören. Viele bekommen wahrscheinlich gar nicht mit, was wir während der Ausbildung alles erleben oder welche Veranstaltungen und Möglichkeiten es gibt. Ich fände es deshalb interessant, nicht nur zu zeigen, was bei solchen Events passiert, sondern auch unsere persönliche Sicht darauf – wie wir die Veranstaltungen erleben, was uns daran Spaß macht und welche Eindrücke wir davon mitnehmen. Dadurch bekommt man nochmal einen anderen Einblick in den Azubi-Alltag.

Wenn du heute auf die drei Tage zurückblickst: Was bleibt bei dir hängen?

Wenn ich heute auf die drei Tage zurückblicke, bleibt vor allem hängen, dass wir eine richtig schöne und abwechslungsreiche Zeit hatten. Ich habe viel Neues gelernt, neue Leute kennengelernt und viele Erfahrungen gesammelt, die ich so vorher noch nicht gemacht hatte. Gerade die Podcast-Aufnahme und die Content-Drehs waren für mich etwas Neues und haben mir viel Spaß gemacht. Gleichzeitig durfte ich zum ersten Mal Berlin erleben und dabei auch einiges von der Stadt sehen. Besonders froh bin ich darüber, dass ich überhaupt die Chance bekommen habe, bei „Talk to Drive“ dabei zu sein. Es waren drei Tage, die ich auf jeden Fall nicht so schnell vergessen werde.

Was bedeutet "Talk to Drive" für dich persönlich?

„Talk to Drive“ bedeutet für mich, dass wir unsere persönlichen Erfahrungen aus dem ersten Lehrjahr in der Ausbildung bei einem Mercedes-Benz Autohaus teilen können. Wir erzählen von dem, was wir erlebt haben, von schönen Momenten, aber auch von unseren Erfahrungen und Eindrücken aus dem Ausbildungsalltag. Gleichzeitig war es für mich eine tolle Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen, mich vor der Kamera und am Mikrofon auszuprobieren und einmal zu erleben, wie so eine Podcast- und Content-Produktion abläuft. Für mich verbindet „Talk to Drive“ deshalb unsere Ausbildung, den Austausch untereinander und viele neue Erfahrungen – und natürlich auch drei besondere Tage in Berlin, an die ich mich gerne zurückerinnern werde.

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