Was war dein persönlicher "Jetzt sind wir wirklich hier!"-Moment?
Ich glaube, so richtig bewusst wurde es mir, als wir vom Bahnhof abgeholt wurden, ins Hotel gebracht wurden und wir uns alle zum ersten Mal gesehen haben. Unser Hotel war direkt am Alexanderplatz, sodass wir sogar einen richtig guten Blick auf den Fernsehturm hatten. Danach sind wir gemeinsam zum Humboldt Forum gelaufen und haben dabei schon einiges über Berlin erzählt bekommen.
Aber der eigentliche „Jetzt sind wir wirklich hier!“-Moment kam für mich, als plötzlich überall Kameras um uns herum waren. Wir wurden die ganzen Tage begleitet, gefilmt und fotografiert – teilweise einfach beim Laufen, beim Anschauen von etwas oder während ganz normaler Situationen. Das ist man nicht gewohnt.
Da wurde mir dann schon bewusst: Okay, jetzt geht es wirklich los. Das hier wird nicht nur ein Ausflug nach Berlin, sondern wir erleben gerade etwas, das später ganz viele Menschen sehen werden – und sie werden auch mich dabei sehen. Das war schon ein besonderes Gefühl und gleichzeitig auch ein bisschen ungewohnt.
Wie war das für dich, plötzlich vor einem Mikrofon zu sitzen und über deine Ausbildung zu sprechen?
Am Anfang war es schon etwas ungewohnt. Man denkt erstmal darüber nach, wie man das Mikrofon überhaupt richtig hält und merkt natürlich auch, dass man dabei gefilmt wird. Allerdings war es für mich nicht komplett neu, weil wir vor dem Podcast schon einige Content-Drehs hatten, bei denen ich ebenfalls ein Mikrofon getragen habe. Trotzdem ist so ein professionelles Podcast-Mikrofon natürlich nochmal etwas anderes.
Aber als ich dann mit Jacob ins Gespräch gekommen bin, hat man das irgendwann einfach ausgeblendet. Man hat sich auf das Gespräch konzentriert und irgendwann gar nicht mehr gemerkt, dass man überhaupt ein Mikrofon in der Hand hält oder Kameras um einen herum sind. Man redet einfach normal miteinander und dann fühlt es sich auch nicht mehr wie eine Aufnahmesituation an. Das hat es für mich sehr viel leichter gemacht und ich konnte mich einfach auf das Gespräch und meine Erfahrungen aus der Ausbildung konzentrieren.
Gab es einen Moment, in dem du gemerkt hast: "Das ist gerade etwas ganz Besonderes"?
Einen einzelnen Moment könnte ich gar nicht nennen, weil für mich eigentlich die ganzen drei Tage etwas Besonderes waren. Allein die Chance zu bekommen, bei „Talk to Drive“ dabei zu sein und nach Berlin zu fahren, war schon etwas Besonderes. Dann dort vor Mikrofonen und Kameras einen Podcast aufzunehmen und das Ganze bei Mercedes-Benz zu erleben – damit hatte ich vorher so gar keine Erfahrung. Gleichzeitig konnten wir nebenbei noch etwas von Berlin sehen und die Stadt kennenlernen. Wenn ich so darüber nachdenke, war eigentlich die ganze Reise ein besonderes Erlebnis und eine Chance, die man nicht jeden Tag bekommt.
Was hat dir bei der Podcast- und Social-Media-Produktion besonders Spaß gemacht? Gab es etwas, das dich überrascht hat?
Besonders Spaß gemacht hat mir, die ganzen neuen Leute kennenzulernen – sowohl die anderen Azubis als auch die Leute vor Ort, die uns begleitet haben. Ich fand es echt schön, dass wir uns untereinander direkt so gut verstanden haben, obwohl wir uns vorher teilweise noch gar nicht kannten. Dadurch haben auch die Content-Drehs richtig Spaß gemacht. Zum Beispiel die Quizze, die wir in Teams gemacht haben, waren einfach lustig und eine gute Abwechslung. Überrascht hat mich tatsächlich genau das: wie gut man sich mit so vielen neuen Leuten direkt verstehen kann und wie schnell daraus eine richtig gute Gruppe geworden ist.
Ihr seid jetzt das Redaktionsteam Ausbildung bei Kunzmann. Was bedeutet das für dich persönlich?
Für mich bedeutet es vor allem, dass wir anderen einen Einblick in unsere Ausbildung und in verschiedene Veranstaltungen geben können. Ob Events, Lehrgänge oder andere Aktionen – wir können unsere Erfahrungen und Eindrücke teilen und so auch Mitarbeiter, andere Azubis und Interessierte mitnehmen, die vielleicht selbst nicht dabei sein konnten. Ich finde es schön, dass wir dadurch zeigen können, was während der Ausbildung bei Kunzmann alles passiert und welche Möglichkeiten man bekommt.
Welche Themen oder Geschichten aus dem Azubi-Alltag möchtest du künftig stärker sichtbar machen?
Ich würde auf jeden Fall gerne mehr von den Events und Aktionen zeigen, die zum Azubi-Alltag dazugehören. Viele bekommen wahrscheinlich gar nicht mit, was wir während der Ausbildung alles erleben oder welche Veranstaltungen und Möglichkeiten es gibt. Ich fände es deshalb interessant, nicht nur zu zeigen, was bei solchen Events passiert, sondern auch unsere persönliche Sicht darauf – wie wir die Veranstaltungen erleben, was uns daran Spaß macht und welche Eindrücke wir davon mitnehmen. Dadurch bekommt man nochmal einen anderen Einblick in den Azubi-Alltag.