Was war dein persönlicher "Jetzt sind wir wirklich hier!"-Moment?
Mein persönlicher „Jetzt sind wir wirklich hier“-Moment war, als wir vom Hotel abgeholt wurden und uns direkt ein komplettes Kamerateam begrüßte. Im ersten Moment war es ziemlich ungewohnt, plötzlich ständig von Kameras begleitet zu werden. Nach einiger Zeit wurde es jedoch fast schon normal, dass immer eine oder sogar mehrere Kameras in unserer Nähe waren. Egal, ob wir durch die Stadt gelaufen sind, gemeinsam Mittag gegessen oder ein Museum besucht haben, das Kamerateam war immer dabei.
In diesen Momenten hat man sich tatsächlich ein bisschen wie eine prominente Person gefühlt. Ich möchte gar nicht wissen, was sich die Menschen gedacht haben, als wir mit mehreren Kameras durch die Stadt gelaufen sind. Wahrscheinlich haben sich einige gefragt, wer wir eigentlich sind und warum wir so viel Aufmerksamkeit bekommen.
Wie war das für dich, plötzlich vor einem Mikrofon zu sitzen und über deine Ausbildung zu sprechen?
Am Anfang war es etwas ungewohnt, aber ich habe ungefähr 20 Sekunden gebraucht, bis ich mich vor der Kamera gefühlt habe, als hätte ich nie etwas anderes gemacht. Ich fand es toll, auch einmal aus meiner Komfortzone herauszukommen und neue Dinge auszuprobieren. Gleichzeitig habe ich gemerkt, wie viel Spaß mir das Ganze eigentlich macht. Ich stehe schon seit ich klein bin gerne vor der Kamera und es macht mir einfach jedes Mal riesigen Spaß, vor der Kamera zu stehen und mich dabei auszuprobieren.
Gab es einen Moment, in dem du gemerkt hast: "Das ist gerade etwas ganz Besonderes"?
Als wir am letzten Abend eine Floßrundfahrt mit Musik, Grillen und Getränken gemacht haben, wurde mir noch einmal bewusst, wie besonders diese gesamte Erfahrung eigentlich war. In diesem Moment hatte ich ein unglaublich starkes Gefühl von Dankbarkeit. Ich glaube, dass viele Menschen eine solche Chance gerne einmal bekommen würden, und deshalb habe ich den Abend auch noch einmal ganz anders wahrgenommen. Ich saß dort und dachte einfach nur: „Wow … und das alles nur für uns?“ Es wurde so viel organisiert, geplant und auch finanziell möglich gemacht. Dabei wurde auf jedes noch so kleine Detail geachtet. War dein Getränk leer, stand direkt das nächste da. War dein Teller leer, wurde direkt wieder Essen nachgeladen. Es hat einfach an nichts gefehlt. Für mich war das der Moment, in dem ich verstanden habe, wie viel Aufwand hinter dieser ganzen Erfahrung steckt und wie besonders es eigentlich ist, so etwas erleben zu dürfen. Es war einfach der Wahnsinn.
Was hat dir bei der Podcast- und Social-Media-Produktion besonders Spaß gemacht? Gab es etwas, das dich überrascht hat?
Besonders viel Spaß hat es mir gemacht, mich mit den Menschen hinter der Kamera zu unterhalten und mehr über die verschiedenen Bereiche der Produktion zu erfahren. Mich hat vor allem interessiert, was sie an ihrem Beruf lieben, wie sie zu diesem Beruf gekommen sind und was genau hinter den einzelnen Aufgaben steckt.
Was ich ebenfalls sehr schön fand, war der vertraute Umgang miteinander. Jeder hat jeden mit dem Vornamen angesprochen und auch zwischenmenschlich hat es einfach funktioniert. Es herrschte eine sehr lockere und angenehme Atmosphäre, was meiner Meinung nach nicht selbstverständlich ist, gerade wenn so viele unterschiedliche Menschen an einer Produktion beteiligt sind.
Überrascht hat mich außerdem, wie viel Arbeit nach dem eigentlichen Dreh noch bevorsteht. Vorher war mir gar nicht bewusst, dass es noch Monate dauern kann, bis das gesamte Material geschnitten, bearbeitet und am Ende tatsächlich ausgestrahlt wird. Man sieht am Ende nur das fertige Ergebnis, aber wie viel Arbeit, Zeit und Menschen dahinterstecken, bekommt man als Zuschauer eigentlich überhaupt nicht mit.
Ihr seid jetzt das Redaktionsteam Ausbildung bei Kunzmann. Was bedeutet das für dich persönlich?
Das Redaktionsteam bedeutet für mich vor allem die Chance, auch den neuen Azubis zu zeigen, dass eine Ausbildung nicht monoton sein muss. Es bietet die Möglichkeit, den Arbeitsalltag etwas aufzulockern, kreativ zu sein und trotzdem professionell zu bleiben. Gleichzeitig finde ich es schön, andere Menschen auf persönliche und authentische Weise an den Ereignissen und Erlebnissen in unserem Unternehmen teilhaben zu lassen. Genau diese Mischung macht das Redaktionsteam für mich besonders.
Welche Themen oder Geschichten aus dem Azubi-Alltag möchtest du künftig stärker sichtbar machen?
Ich würde gerne die Ereignisse und Erfolge innerhalb des Unternehmens sichtbarer machen und dabei vor allem die Leistungen unserer Mitarbeiter hervorheben. Eine Art „Good News“-Artikel könnte dafür eine schöne Möglichkeit sein. Ich finde, dass heutzutage vieles sehr negativ dargestellt wird. Umso schöner ist es, wenn man zwischendurch positive Neuigkeiten liest und sich über die Erfolge anderer Menschen mitfreuen kann. Genau dieses Gefühl würde ich gerne auch innerhalb unseres Unternehmens schaffen.