Hauptmenü Menü
Werkstatt-Termin Fahrzeugsuche Onlineshop
Kunzmann Auszubildende Lea Hartlaub

Lea Hartlaub im Interview

„Talk to Drive“ – Drei Tage Berlin, vier persönliche Eindrücke

Was war dein erster Gedanke, als du erfahren hast, dass du bei "Talk to Drive" in Berlin dabei sein wirst?

Als ich erfahren habe, dass ich bei "Talk to Drive" in Berlin dabei sein werde, war ich gerade in der Berufsschule. Ich habe mich unglaublich gefreut und konnte es im ersten Moment kaum glauben, dass ich tatsächlich ausgewählt wurde. Mir war sofort bewusst, dass so eine Chance nicht selbstverständlich ist und genau deshalb war ich umso dankbarer und aufgeregter, dabei sein zu dürfen. 


Mit welchen Erwartungen bist du nach Berlin gefahren - und wie war es dann tatsächlich?

Da ich vorher noch nie in Berlin war, war ich natürlich etwas aufgeregt. Anhand des Ablaufplans konnte ich mir im Vorhinein gar nicht so richtig vorstellen, was mich alles erwarten würde. Umso mehr wurden meine Erwartungen dann direkt übertroffen. Allein, was wir alles erleben durften – vom Hotel über den Mercedes-Benz Vertrieb in Deutschland bis hin zur Spreefloßfahrt.

Berlin & Podcast

Was war dein persönlicher "Jetzt sind wir wirklich hier!"-Moment?

Mein persönlicher "Jetzt sind wir wirklich hier" Moment war definitiv der Drehtag unserer Podcasts beim Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland in der Mühlenstraße. Schon als wir dort angekommen sind und ich zum ersten Mal gesehen habe, was alles für uns vorbereitet und aufgebaut worden war, wurde mir bewusst, wie besonders dieser Tag eigentlich ist. Es war nicht nur die V-Klasse oder das große Podcast-Set, das mich beeindruckt hat, sondern alles. Überall standen Kameras, Lichter, Mikrofone und weitere Technik, und man hat direkt gemerkt, wie viel Planung und Vorbereitung hinter einem solchen Drehtag steckt. Neben dem eigentlichen Podcast-Set gab es auch noch den Raum im oberen Bereich, in dem wir verschiedene TikToks und weitere Videos drehen konnten. Was mir aber wahrscheinlich am meisten in Erinnerung geblieben ist, war zu sehen, wie viel Mühe sich alle beteiligten Personen für uns gegeben haben. 

Wie war war für dich, plötzlich vor einem Mikrofon zu sitzen und über deine Ausbildung zu sprechen?

Für mich war es sehr ungewohnt, weil ich so etwas vorher nur in einem kleineren Rahmen erlebt hatte, zum Beispiel bei TikToks. Im Vorfeld war ich deshalb ziemlich aufgeregt und habe mir viele Gedanken gemacht – etwa, ob mir zu jeder Frage eine gute Antwort einfällt oder ob ich eventuell zu leise und undeutlich spreche. Sobald ich dann aber vor dem Mikrofon saß, waren diese Gedanken plötzlich weg. Die Zeit verging unglaublich schnell und es gab so viel zu erzählen, dass ich irgendwann das Mikrofon und die Kameras einfach ausgeblendet habe. 

Gab es einen Moment, in dem du gemerkt hast: "Das ist gerade etwas ganz Besonderes"?

Der Moment, als ich gemerkt habe, dass es gerade etwas ganz Besonderes ist war als wir beim Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland in der Mühlenstraße angekommen sind und ich gesehen habe, was dort alles für uns aufgebaut wurde. Ebenso der Moment als wir beim ersten Abend im Humboldt Forum alle gemeinsam zu Abend gegessen haben

Was hat dir bei der Podcast- und Social-Media-Produktion besonders Spaß gemacht? Gab es etwas, das dich überrascht hat?

Am meisten Spaß hat mir gemacht, dass wir beim Podcast offen und ehrlich über viele verschiedene Themen sprechen konnten. Besonders schön fand ich dabei den Gedanken, dass wir mit unseren Erfahrungen den neuen Auszubildenden eine Stütze sein und ihnen einen Einblick in das Ausbildungsleben geben zu können. Besonders abwechslungsreich fand ich außerdem die Social-Media-Produktion für Reels und TikToks. Dabei haben wir zum Beispiel Spiele gespielt oder spontane Fragen bekommen, auf die wir schnell antworten mussten. Das hat nicht nur viel Spaß gemacht, sondern auch die Zeit zwischen den eigentlichen Podcast-Aufnahmen gut überbrückt. Dadurch musste man nicht die ganze Zeit an den Podcast denken und war vor der Aufnahme etwas weniger aufgeregt. Überrascht hat mich vor allem, wie viele verschiedene Videoideen für uns vorbereitet wurden und wie viel Planung, Technik und Arbeit eigentlich hinter der gesamten Produktion steckt.

Dein persönlicher Rückblick

Was war dein ganz persönlicher Lieblingsmoment der drei Tage?

Mein persönlicher Lieblingsmoment war die Spreefloßfahrt. Besonders schön fand ich, dass man dort die Möglichkeit hatte, sich mit vielen unterschiedlichen Menschen auszutauschen und gleichzeitig Berlin noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennenzulernen. Dabei haben wir Orte und Momente erlebt, die man bei einem normalen Besuch wahrscheinlich gar nicht so gesehen hätte. 

Gab es einen Moment, bei dem du über dich selbst hinausgewachsen bist?

Ein Moment, in dem ich über mich selbst herausgewachsen bin, war definitiv der, als wir angefangen haben, bei fast allen Programmpunkten fotografiert und gefilmt zu werden. Am Anfang war das ungewohnt – teilweise kam es einem wirklich so vor, als wäre man im Fernsehen oder plötzlich ein kleiner Promi. Daran musste ich mich erst einmal gewöhnen. Mit der Zeit habe ich aber gelernt, mich mehr zu öffnen, lockerer zu werden und die Kameras nicht mehr so stark wahrzunehmen. Irgendwann konnte ich die Situation einfach genießen. 

Was hast du von den anderen teilnehmenden Azubis mitgenommen?

Ich fand es besonders interessant zu sehen, wie unterschiedlich die Ausbildung in den verschiedenen Autohäusern abläuft. Durch den Austausch konnte man neue Einblicke bekommen und erfahren, wie bestimmte Aufgaben in anderen Unternehmen gehandhabt werden. Gleichzeitig hat man aber auch gemerkt, dass wir viele ähnliche Erfahrungen machen und vor ähnlichen Herausforderungen stehen. Dadurch konnte man sich gut austauschen und voneinander lernen. Besonders schön fand ich auch, dass man neue Leute kennengelernt und neue Freundschaften geschlossen hat. 

Wenn du die drei Tage mit drei Worten beschreiben müsstest: Welche wären das?

Aufregend, unvergesslich und besonders 

Redaktionsteam Ausbildung

Ihr seid jetzt das Redaktionsteam Ausbildung bei Kunzmann. Was bedeutet das für dich persönlich?

Das Redaktionsteam bedeutet für mich, bei Veranstaltungen und Events dabei zu sein, Fotos und Videos zu machen und danach darüber zu berichten, was passiert ist. Wenn ich selbst mal nicht bei einer Veranstaltung dabei sein kann, gehört für mich aber auch dazu, andere Kollegen und Kolleginnen zu fragen, ob sie vor Ort ein paar Fotos und Videos machen können und anschließend kurz erzählen, wie es war und was passiert ist. Ich finde es schön, dadurch auch den Kollegen und Kolleginnen, die nicht dabei sein konnte, einen Einblick zu geben und ihnen ein bisschen das Gefühl zu vermitteln, trotzdem dabei gewesen zu sein.   Für mich bedeutet es auch viel, überhaupt die Möglichkeit zu bekommen, dieses Team mit aufzubauen und mitzugestalten. Ich finde es spannend zu zeigen, bei welchen Veranstaltungen Kunzmann dabei ist und was man dort alles erlebt. 

Welche Themen oder Geschichten aus dem Azubi-Alltag möchtest du künftig stärker sichtbar machen?

Ich würde künftig gerne noch stärker die Event- und Veranstaltungsthemen aus dem Azubi-Alltag sichtbar machen, um zu zeigen, bei wie vielen unterschiedlichen Projekten und Veranstaltungen man unterstützen, mitwirken und auch selbst teilnehmen kann. Dazu gehört beispielsweise der Berufswegekompass aber auch andere tolle Events. Gleichzeitig finde ich persönliche Geschichten aus der Ausbildung sehr spannend, zum Beispiel besondere Erlebnisse aus dem ersten Lehrjahr, erste eigene Erfahrungen, Aufgaben oder auch Situationen, mit denen man vielleicht vorher gar nicht gerechnet hätte. Dazu gehören auch außergewöhnliche Möglichkeiten wie beispielsweise die Einladung zu einem Podcast nach Berlin. Besonders interessant fände ich außerdem, die Einführungswoche stärker zu zeigen, weil man daran sehr gut sieht, was Kunzmann für seine Azubis macht. Es ist schließlich nicht selbstverständlich, dass man direkt zum Ausbildungsstart gemeinsam auf eine Burg fährt, in der ersten Woche schon viele großartige Dinge erlebt und lernt und sich so viel Zeit genommen wird, damit die neuen Azubis gut ankommen und sich kennenlernen können. Auch Einblicke hinter die Kulissen von Veranstaltungen wie beispielsweise der Aufbau oder was im Vorhinein alles erledigt werden muss, wären sehr spannend. 

Wenn du heute auf die drei Tage zurückblickst: Was bleibt bei dir hängen?

Wenn ich heute auf die drei Tage zurückblicke, bleibt mir vor allem hängen, dass mich diese Erfahrung auch persönlich weitergebracht hat. Allein die Möglichkeit zu bekommen, bei so etwas dabei zu sein und mitwirken zu dürfen, war für mich etwas ganz Besonderes. Gleichzeitig bleiben mir vor alle, die Menschen in Erinnerung, die ich dort kennenlernen und mit denen ich zusammenarbeiten durfte egal ob von Mercedes-Benz direkt, von Jacob oder von Fastlanefilm. Alle waren sehr offen und sympathisch, und man konnte sich nicht nur über die Arbeit, sondern auch über viele andere Dinge austauschen. Auch der gesamte Aufwand, der für diese Tage betrieben wurde, ist mir besonders im Gedächtnis geblieben. Vom Hotel über die Spree-Fahrt und das gemeinsame Abendessen auf der 360-Grad-Dachterrasse im Humboldt Forum bis hin zur eigentlichen Podcast-Produktion war alles sehr besonders und gut organisiert. Für mich waren diese drei Tage deshalb nicht nur ein spannendes Erlebnis, sondern ein wichtiger Schritt in meiner Ausbildung, an den ich mich noch lange erinnern werde. Ich freue mich schon sehr darauf, wenn der Podcast fertig ist und ich ihn mir selbst einmal anschauen darf.

Was bedeutet "Talk to Drive" für dich persönlich?

„Talk to Drive“ bedeutet für mich persönlich so viel wie „reden, um voranzukommen“. Für mich geht es dabei darum, über verschiedene Themen rund um die Ausbildung zu sprechen, Erfahrungen zu teilen und dabei auch selbst zu sehen, was man schon alles geschafft und gelernt hat. Gleichzeitig bedeutet es für mich aber auch, für zukünftige Auszubildende zu sprechen. Sie können sich die Podcasts anhören oder anschauen und dadurch vielleicht ein Stück weit die Angst oder Unsicherheit vor dem Start in die Ausbildung verlieren. Man merkt, dass man mit seinen Gedanken und Fragen nicht allein ist und dass andere ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Vielleicht ist genauso ein Podcast für manche der kleine Anstoß, den sie brauchen, um in ihrer eigenen Ausbildung richtig „loszufahren“ und ihren Weg erfolgreich zu meistern. Ich hätte mir damals auch ein “Talk to Drive” gewünscht, um vielleicht einfach mal zu hören, was andere so über ihre Ausbildung erzählen und um zu sehen, ob es ihnen vielleicht genauso geht wie mir. 

War diese Seite hilfreich?